WOHIN MIT ALL DEM MÜLL

In der Woche vom 16. bis 20. April besuchten unsere 4. Klassen die Müllverbrennungsanlage in Lechhausen. Hier dazu der Bericht aus der Klasse 4a:

 

 

Essensreste, alte Zeitungen, Dosen, Plastiktüten. Irgendwann landet fast alles einmal im Müll. Aber was passiert danach mit all dem Abfall? Wir verbrachten einen Vormittag mit Leuten, die es wissen müssen: Mitarbeiter der AVA.

Schon ganz früh am Morgen fährt das erste Müllauto durch Augsburg, um die Bio-, Papier- und Restmülltonnen aufzusammeln, die er dann in den Müllwagen leeren darf.

Der Biomüll landet in der Kompostierungsanlage, wo man ihn von anderen Abfällen reinigt, bevor er zerkleinert auf große Komposthaufen gekippt wird.

Der Papiermüll wandert in die Papiersortierungsanlage. Dort trennen große Siebe braune Pappe vom Papier und große Papierstücke von kleinen Schnipseln. Die Pappe wird wieder zu Pappe und das Papier wieder zu Zeitungen verarbeitet.

Spannend wird's auch in der Müllverbrennungsanlage, wo der Restmüll entsorgt wird. Wir staunen nicht schlecht, als wir in den Müllbunker hinab sehen  und erfahren, wie aus unseren Abfällen beim Verbrennen erst heißes Wasser, dann Wasserdampf und schließlich Strom entsteht.

 

Kommentare der Kinder aus der 4a

 

Als angekündigt wurde, dass wir zu AVA fahren, war ich zuerst skeptisch wegen dem Geruch. Und was soll ich sagen in manchen Bereichen stank es wirklich sehr. Aber das war das einzige Negative. Ansonsten war es sehr interessant. Wir lernten viele neue Dinge und es passte zu unserem Schulprojekt „Müll sparen“.

Die Müllverbrennungsanlage befindet sich in Lechhausen.

Wir haben an einer Führung teilgenommen.

Zwei Mitarbeiter der AVA haben uns alles gezeigt und unsere Fragen beantwortet. Ich finde sie haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht.

Es arbeiten insgesamt 160 Leute für die AVA.

Das Gelände ist so groß wie 33 Fußballfelder.

Seit 1991 gibt es schon die Müllverbrennungsanlage.

Es werden insgesamt ca. 320.000 Tonnen Müll pro Jahr zur AVA gebracht.

Am schlimmsten hat der Biomüll gestunken. Wir haben alle möglichen Essensreste gesehen. Zusammen ergab das einen riesigen großen braunen Haufen.

Weil die Leute nicht richtig trennen haben wir in der Halle in der der Biomüll abgeladen wird eine Unterhose gesehen. Die gehört dort wirklich nicht hin.

Aus dem Biomüll entsteht Kompost.

Auf der Anlage steht ein riesiger Kamin, der ist höher als der Perlachturm. Dort steigt weißer Rauch auf.

Die AVA hat 300 Müllfahrzeuge.

Auch der Krankenhausmüll wird zur AVA gebracht und dort an einem extra Platz verbrannt. Manchmal sind da auch Organe und Spritzen dabei.

Wir haben Helme bekommen, wegen der Sicherheit, wenn was von oben herunterfällt damit es uns nicht auf den Kopf fällt.

Wir haben eine Leuchtwesten angezogen, damit jeder uns gut sehen konnte.

Wir haben einen Film angeschaut. Der war interessant und spannend.

Wir sind fast 100 Stufen nach oben gestiegen, damit wir in den Müllbunker schauen konnten. Dort arbeiten Miterbeiter jeden Tag 24 Stunden lang. Sie holen sich mit dem Greifarm Müll und werfen ihn über einen Trichter in einen der drei Öfen.

Ich fand das Kontrollzentrum am besten. Von da aus wird alles gesteuert und man sieht ob alles funktioniert.

Ich habe großen Respekt vor den Leuten die dort arbeiten.

In den Öfen hat es fast 1000 Grad.

Auch die Öfen brennen Tag und Nacht. Manchmal geht auch mal einer kaputt. Der wird dann schnell wieder repariert.

Ich habe gelernt, dass Schlacke die verbrannte Asche ist.  Ich habe sie auch mal angefasst. Es fühlt sich ein wenig an wie Sand.

Wir haben dort viel lernen können. Zum Beispiel, dass neben dem Restmüll auch der Biomüll, das Papier und der Verpackungsmüll erst mal in die AVA gefahren wird.

Der ganze Verpackungsmüll wird in riesige Würfel gedrückt.

Am Schluss hat jedes Kind noch ein kleines Geschenk bekommen.

Darüber haben wir uns sehr gefreut.

 

Danke, dass wir in der AVA zu Gast sein durften!