TATORT WALD

 

Wir sind nach Oberschönenfeld in den Wald gefahren. Unsere Waldführerin hieß Edith Pompedith. Die war sehr lustig und kannte sie richtig gut aus. Mit ihr haben wir einiges erlebt.

 

Wir liefen in der „Sauhaufenformation“ durch den Wald. Dort hielten sich unterschiedliche Verbrecher auf, denen wir auf die Schliche kommen mussten. Wir waren schließlich die Waldpolizei.

 

Wir lösten jeden Fall, indem wir die unterschiedlichen Tatorte genau unter die Lupe nahmen. Wir fanden die unterschiedlichsten Dinge: Federn vom Eichelhäher, abgenagte Zapfen, Knochen, eine Patrone und noch vieles mehr.

 

Wir wurden sogar zwischenzeitlich mit Nutella erpresst, aber wir ließen uns nicht ablenken. Denn wir haben die Bestechung durchschaut und gingen einfach weiter.

 

 

 

 

Das größte Hindernis auf unserem Weg war ein tiefer, matschiger Graben. Dort erzählte uns Edith, machen die Wildschweine jede Nacht Wellness. Sie wälzen sich im Schlamm und scheuern sich anschließend an den Bäumen. Diese Suhle mussten wir überqueren. Das war gar nicht so einfach. Wir balancierten über einen dicken Baumstamm. Keiner fiel in die Grube. Einige von uns haben sogar die Wildschweine gehört. Edith meinte Wildschweine riechen nach Suppe, genauer gesagt nach Maggi. Aber wir konnten nichts riechen und deshalb waren wohl keine Wildschweine in der Nähe.

 

Bei der Grube entdeckten wir eine weitere Absperrung. Dahinter lagen Knochen und eine Patrone. Am Tatort lagen Nüsse. Das verriet uns den Täter des letzten Tatortes.