… die Begrüßung unserer Gäste aus Japan am 13.09.2018

Gleich am dritten Schultag bekamen wir aus den beiden japanischen Partnerstädten Augsburgs, Amagasaki und Nagahama, Besuch von 16 jungen JapanerInnen und ihren DelegationsleiterInnen. Auch Frau Schaller vom OB - Referat und in diesem Fall ganz wichtig, eine Dolmetscherin standen pünktlich - wie angekündigt - vor der Schultüre. Hier wurden unsere Gäste von den Klassen 2a und 2b mit einem herzlichen Willkommen und bunte Fähnchen winkend musikalisch begrüßt.

Nach einer kurzen Einführung in das bayerische Schulsystem in unserem Lehrerzimmer wurden die sehr interessierten jungen Leute durch das Schulhaus geführt. Unsere ersten Klassen machten während der Besichtigung eines Klassenzimmers im Altbau gerade Pause, die JapanerInnen versuchten sich derweil an der Anlauttafel und sprachen begeistert " A wie Apfel - B wie Ball..." nach. Dann ging es ab in unseren herrlichen Neubau mit den etwas kleineren, dafür medientechnisch sehr gut ausgestatteten Zimmern. Im Trakt der dritten Klassen waren alle heftig am Arbeiten als die Gäste eintrafen; interessiert beäugten sie, was deutsche Kinder da grad lernen... und fragten verwundert nach, warum denn nicht, wie in Japan, alle Kinder bis 16 Uhr täglich in die Schule gingen. Darüber wurden sie in unserer Mensa aufgeklärt. Klar, hier können und sollen keine 490 SchülerInnen verköstigt werden und unsere Kinder lernen ja auch bis 13 Uhr schon wirklich viel. Dazu noch Hausaufgaben machen... Oh je, in Japan müssen schon alle ErstklässlerInnen täglich bis 15.30 Uhr zur Schule, die größeren Kinder bleiben noch eine halbe Stunde länger.

Kurz vor der großen Pause trafen wir dann in der Leseinsel ein, die auch unsere Gäste wunderschön fanden. Hier warteten schon die Klasse 4f und Frau Ludwig mit einem Ständchen, einem lustigen Lied über die große Liebe zwischen zwei Schweinchen. Den Refrain versuchte die japanische Delegation dann - und das machten sie echt toll - spontan mit zu schmettern. So vertiefte sich die deutsch - japanische Freundschaft schnell!

Schade, mein Fotoapparat blieb leider irgendwo liegen: Es war inzwischen große Pause und wir marschierten  ums gesamte Schulgebäude. Besonders die männlichen Mitglieder der Delegation hätten am liebsten mit den Kindern gespielt, es entwickelten sich kurze Kontakte -  am intensivsten natürlich rund um den weltweit so beliebten Fußball. Sport verbindet!  

Letzte Fragen wurden dann zum Schluss wieder im Lehrerzimmer beantwortet, tja und damit waren die 90 Minuten des Besuchs ganz schnell rum. Der Bus wartete und unsere weitgereisten Gäste wurden zur nächsten Besichtigungsstation gebracht.

Wir bedanken uns sehr herzlich für den Besuch bei uns, die netten Gastgeschenke und freuen uns auf den nächsten! Eure Schulleiterin muss sich jetzt mit japanischen Schriftzeichen auseinandersetzen, denn mir wurde eine japanische Fibel zum Lesen lernen überreicht.

Das ist eine echte Herausforderung!